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Als mein Laptop kaputt war, wollte ich so oft schreiben was in mir vorgeht. Jetzt ist er heile, ich nicht, denn ich finde keine Worte. ...oder zu viele auf einmal. Ein weinig Zeit vergeht. Ich "schau mal" was "auf mich zukommt". Wir sind alle Produkt unserer Erfahrungen und unserer Entscheidungen. Konflikte und Erfolge prägen uns. Was will ich im Leben? Was davon ist Traum und Ideal und was davon ist zu erreichen? Muss ich mich wirklich mit dem zufrieden geben was ich habe, wenn ich träumen kann? Ist es moralisch verwerflich im Traum einen Menschen, einen Ort und eine Zukunft - ja, ein Leben - zu lieben, dass es in der Realität nicht gibt? Als ich im dunklen Dachboden bei A. auf dem Balken saß und ihr sagte dass es den passenden - den perfekten - Partner sowieso nicht gibt, weil niemand denkt wie man selbst, fühlt wie man selbst und das Beste will und auch mit Tatendrang umsetzt. Seelenverwandschaft ist eben auch nur Verwandschaft. Damit ist nicht gesagt, dass sie sich gleichen oder ergänzen. Es wird immer etwas geben, bei dem sich meine Nackenhaare aufstellen und die Zähne knirschen und es wird deshalb immer Träume von Idealen geben oder überidealisierte Fantasien.

30.1.16 01:39


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