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Ab und zu werden mir gewisse Begebenheiten zugetragen und fallweise ist meine Stimmung einfach so diffizil, dass ich Google benutze. Google zeigt mir dann twitter, was ich sonst ziemlich schlecht finde oder es zeigt mir Videos, die ich besser nicht gesehen hätte. Das geht schon lange so. Google schont mich nicht. Das könnte ich nur selber tun. Aber ab und zu tu ich mir weh. Absichtlich. Die Viedeos sind lange her und dass B. mir garantierte er würde alle schlecht bewerten ist nicht wirklich ein sinnvoller Trost über den Schock dass die Stimme von C. sagte er kenne einen der so hieße und den könne man mal treten. Hab ich nicht erwartet, aber schon vergessen. Das war Kränkung und Wut und ist lang her und in Ordnung heute. Sowas verzeiht man einem Menschen, weil man es nachfühlen kann, wenn man soweit ist... als ich soweit war, ging es jedenfalls. Andere Geschehnisse, von denen ich zu hören bekomme waren wiederum erfreulich. Durch die Tochter einer sehr netten Arbeitskollegin, welche mit C. zusammen gearbeitet hat oder den Handykontakt einer Freundin mit ihrem Bruder während eines Videoabends... erfuhr ich, dass C. demnächst eine Ausbildung macht und auch wenn er auf seinen Nebenjob im Kino verzichten muss, weil sein Chef ihn aufgrund der Tariflohnhöhe nicht zurücknimmt und er kündigen musste... es freut mich, dass er was hat und irritiert mich, dass es in die soziale Richtung geht, aber dahingehend denke ich, dass er seinen Bruder zum Vorbild nahm. Erst hatte ich irgendwie ängstliches Herzklopfen, er würde von hier fort gehen, aber das wurde mir verneint. Danach dachte ich es sei besser gewesen, wäre es so gekommen. Krank war ich in dem Moment, als ich gestern C. vor meiner Kollegin verteidigte und hochspielte, als diese vom „Schuss an der Waffel“ sprach. Ich hab ihr gesagt er hätte ein gutes Herz, sei kollegial und jaa, verrückt, aber man kann ehrlich und frei mit ihm lachen. Konnte ich damals. Heute Nacht bekam ich aber ein Bild zu sehen, dass mich nur fragen ließ „Warum?“ ….und warum ich mir das antue. Gut, wenn er heutzutage nur schlechtes über mich sagt, denn ich habe ihm wenigstens etwas angetan. Da war der Schock damals großer, dass er über N. etwas gesagt hat. Was mich nun aber am heftigsten betrifft ist die Anzahl der Befürworter und dass ich es nicht lassen kann mich damit auseinander zu setzen. Gestern, als ich es noch nicht gesehen hatte, war ich glücklicher. J. War hier und auch wenn mir danach sehr schlecht und schläfrig war, wir haben uns wie Freunde unterhalten. Das kommt so selten vor obwohl wir uns ewig kennen und es fühlt sich gut an. Er hilft mir sehr, wenn es um Kinder oder meinen Bruder geht, weil er selbst Bruder und Vater ist, aber auch bei anderen Dingen. Er hat lange nicht geglaubt dass wir Freunde sind. Sind wir aber. Generell habe ich im Moment sehr gute Freunde und im Betrieb sogar auch. Wenn B., klein M. und die weltoffene laute Kleine mich zur Pause abholen, scheint das schon selbstverständlich für meine Teamleitung zu sein und selbst Frau B. fragt nach meinem Befinden, meinem Tag und meinem Neffen und klingt dabei wahrlich interessiert. Ich bin irgendwie mehr zuhause....angekommen... unter Vertrauten. Ich bin seit langem lieb gewesen. N. bringt mir Vertrauen entgegen und mir fehlt es meist an nichts. Es tut mir leid, dass das mit C. anders gewesen ist, aber jetzt bin ich besser. Klingt komisch. Phantasien sind normal, doch hab ich nicht im geringsten das Bedürfnis in sie zu fliehen und niemand scheint unabsichtlich in meinem „Bann“ zu stehen, wie es mal genannt wurde. Ich tue keinem was zu leide, der mich gut behandelt. So wie es sein sollte. Mein Ethik-Lehrer erfragte bereits meinen Hang zur Geisteswissenschaft, weil er merken würde wie sehr ich mich damit beschäftige. Was stört mich dann jetzt gerade so?! 472 Gefällt-mir-Angaben vielleicht.... oder dass ich mir das antue.... .

3.4.15 13:50


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