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'"Mach' kaputt was dich kaputt macht!" sagst du - Bitte mach' mich kaputt!' (Casper)

Manche Lieder berühren mich. Mein Inneres. Wenn es mir eh schon nicht gut geht und ich hören ein Lied, welches mich noch tiefer zieht, dann wird aus einem negativen Gefühl schnell Wut, Trauer, Schmerz. L. schrieb mir einen Satz, den ich nur allzu gut verstehe: „Ich fühl mich einfach so als ob ich nur noch eine laufende Hülle wäre. Ich seh mich an und seh einfach nichts mehr. Ich funktioniere nurnoch. Ab und zu lächel ich mal, weils mir für einen kleinen Moment gut geht und im nächsten Moment geh ich wieder den Bach runter...“. Es ist unglaublich ernüchternd wenn man in sich nichts Schönes mehr sehen kann. Würde ich mir morgens nicht sagen, dass ich für eine Arbeit oder für einen Menschen aufstehe, dann würde ich es nicht mehr tun. Würde ich niemanden haben, der mich braucht oder will, wäre ich nicht mehr am leben. Schlimmer Gedanke, ich weiß, aber ab und zu komme ich in eine Abwärtsspirale und kann mich aus diesen Gedanken nicht befreien. Ich suche dann auch Streit. Danach verkrieche ich mich. Meistens weine ich dann schon. Ab und zu holt mich ein lieber Mensch aus diesem Gefühl ab und wieder hinaus, manchmal meine Katze und manchmal auch Musik, …. aber ab und zu klingt alles negativ, egal wie positiv es auch gemeint ist... und heute singen die Mighty Oaks „You know if I couldn’t find the way to spend my days with you.....“...und meine Stimmung bleibt unverändert.

10.4.14 21:42


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