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Geld, Arbeit, Zukunft und Krankheit

Tiefe depressive Stimmung ist nicht gut, aber fühlt sich momentan an wie eine warme klebrige Hülle um mich herum und manchmal glaube ich dass ich weder die Kraft habe diese einfach abzulegen, noch dass ich das im Moment will. Die Gedanken die ich habe sind richtig traurig und häufig dachte ich mir schonmal dass ein Zug oder gemixte Medikamente und Reinigungsmittel helfen würden, aber das möchte ich dann doch nicht. Ich denke immer daran wen ich damit traurig machen würde.. Mutter, Bruder, M., K.. Dann finde ich doch, dass es das nicht wert ist. Oft empfinde ich es aber auch so dass ich nichts wert bin. Für viele "Freunde" scheint man ersätzlich, in der FH wurde über mich gelästert, das Studium habe ich nicht geschafft und bin sonst im Leben nicht weiter. Quasi drei Jobs ab nächsten Monat aber keine Ausbildung. Bafög war sehr wenig, mein Vater macht mir per Anwalt den Weg zum Briefkasten madig und Ämter geben mir nichts. Unfair finde ich auch dass ich laut Amt eine Exmatrikulation brauche um Arbeitslosengeld zu kriegen bis die Ausbildung starten kann, man mir das jetzt aber so verdreht dass ich nichts kriege weil der Abbruch von mir ausging. Ich habe also nur was ich verdiene und Arbeit mit ungeregelten Zeiten. Die Beratung beim Amt sagte nur "haben Sie keinen Freund der für Sie sorgen kann?"! Ich fühle mich arm, festgefahren und verarscht und irgendwie wütend. Jeden Tag will ich was tun, aber weiß nicht was oder wie und komme nicht aus dem Kram, weil diese komische Hülle mich träge macht und langsam. Müde und antriebslos. Ich habe Wut im Bauch und lasse sie manchmal raus ohne es zu wollen. Ich werde übel zickig. Ich streite mit Mama oder noch öfter mit N.. Ich schreie wegen Kleinigkeiten. Ich suche den Streit quasi. Ich bin richtig streitsüchtig! Oder ich Igel mich auf der Arbeit ins Gemüseschneiden ein. Ich meckere neue Kollegen an wegen blöder Anfängerfehler oder schimpfe über jene, die nicht da sind, obwohl ich die eigentlich mag! Auch da suche ich Streit. Das war schon früher so. Wenn ich mit mir nicht glücklich bin brauche ich das. Ich werde unausstehlich. Während das passiert kann ich mich nicht bremsen. Später bereue ich das. Aber irgendwann geht es wieder los ohne dass ich es merke. C. musste das früher auch immer aushalten. Er hatte die Eigenschaft das noch zu verstärken. Er konnte damit nicht umgehen. Ach, wer kann das schon?! Ich mag mich so ja selber nicht! Aber C. mag ich noch und da ist das nächste Problem. [Fortsetzung folgt.]

18.2.14 12:14


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